Was viele nicht beachten - das muss ins Impressum

Ein gutes Impressum ist die Pflicht für jede Webseite. Soweit zur Theorie. In der Praxis unterliegen circa 90 % aller Seiten der Anbieter-Kennzeichnung, dennoch kommt es zu Verstößen. Es ist nicht schwer, ein korrektes Impressum zu erstellen.

Was ist ein Impressum?

In dem Impressum beziehungsweise auf der Unterseite des Impressums ist die vollständige Anschrift des Inhabers dieser Webseite zu finden. Nur so lassen sich rechtliche Ansprüche geltend machen. Details zur Anbieterkennzeichnung sind im Paragraph 5 im Telemediengesetz zu finden. Einfach gesprochen soll das Impressum die korrekten Angaben aufführen, damit die Nutzer oder Besucher eine Seite wissen, mit wem sie es überhaupt zu tun haben. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Presserecht.

Die wichtigsten Angaben auf der Impressum Seite

Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Telefon Anbieter, einen Blogbetreiber, ein Restaurant oder ein Newsportal handelt: Die Impressumpflicht trifft diejenigen, die mit ihrer Webseite eine geschäftliche Absicht verfolgen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, erstellt von Anfang an eine vollständige Impressumseite, auf der die wesentlichen Inhalte aufgeführt sind.

In den letzten Jahren gab es tausendfache Abmahnungen in Bezug auf die Impressumpflicht und Verstöße dagegen. Für die geschäftsmäßigen Dienste, also quasi für fast alle Blogs und Webseiten, gilt die Pflicht, eine Impressumseite mit den folgenden Inhalten aufzuführen. Neben dem Verantwortlichen oder Seitenbetreiber gehören die Adresse und die Kontaktdaten auf die Impressumseite. Das sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse.

Weitere Pflichtangaben sind die Rechtsform, wenn es sich um Unternehmen handelt. So muss der Unternehmer im Impressum kennzeichnen, ob es sich um eine GbR oder um eine GmbH handelt. Durch welche juristische Person ist das Unternehmen vertreten? Gibt es einen Register Eintrag und eine Umsatzsteuer Idee? All diese Angaben müssen zwingend auf die Impressumseite.

Zusätzliche Angaben für bestimmte Berufsgruppen

Einige Berufsgruppen, zu denen Versicherungen, Gastronomiebetriebe und Makler gehören, müssen entsprechende Aufsichtsbehörden angegeben werden. Dazu gehört die konkrete Adresse der Behörde. Wenn der Unternehmer dieser Pflicht nicht nachkommt, hat der Verbraucher nicht die Möglichkeit, einen Ansprechpartner zu finden. Bei den reglementierenden Berufen, wie dem Steuerberater, dem Notar und dem Rechtsanwalt, gehört die zuständige Kammer in das Impressum.